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Honduras – Der Geheimtipp: Warum dieses unterschätzte Land mein zentralamerikanisches Herzstück ist

Von einem, der die ausgetretenen Pfade meidet und dafür mit authentischen Abenteuern belohnt wird


Am Pazifik warten endlose, menschenleere Strände.
Am Pazifik warten endlose, menschenleere Strände.


Wenn ich Reisenden in Zentralamerika erzähle, dass ich mehr Zeit in Honduras verbracht habe als in jedem anderen Land der Region, schauen sie mich oft ungläubig an. "Honduras?", fragen sie dann. "Ist das nicht... gefährlich?" Oder: "Was gibt es denn dort zu sehen?" Manche wissen nicht einmal genau, wo Honduras auf der Landkarte liegt.

Und wisst ihr was? Das ist genau der Grund, warum Honduras mein Geheimtipp ist. Während sich die Massen durch Antigua in Guatemala schieben, die Vulkane Nicaraguas besteigen und die Strände Costa Ricas bevölkern, bleibt Honduras das übersehene Juwel – rau, authentisch, unverfälscht.

Nach 42 Jahren auf den Straßen Zentralamerikas und mehr als hundert Besuchen in Honduras kann ich mit Gewissheit sagen: Wer dieses Land auslässt, verpasst eines der letzten echten Abenteuer der Region.


Warum Honduras übersehen wird – und warum das sein Glück ist

Seien wir ehrlich: Honduras hat ein Imageproblem. Die Schlagzeilen der vergangenen Jahre waren selten schmeichelhaft. Kriminalität, politische Instabilität, Armut – das sind die Worte, die viele mit Honduras verbinden. Und ja, das Land hat Herausforderungen. Das würde ich nie leugnen.

Aber hier ist die Wahrheit, die die Schlagzeilen nicht erzählen: Honduras ist ein Land von atemberaubender Schönheit, mit einigen der freundlichsten Menschen, die ich je getroffen habe, mit unberührten Karibikstränden, mystischen Nebelwäldern, spektakulären Mayaruinen und einer kulturellen Authentizität, die anderswo längst vom Massentourismus überrollt wurde.

Ich war 1983 zum ersten Mal in Honduras – ein junger, naiver Reisender mit mehr Abenteuerlust als Verstand. Damals war das Land noch vom Bürgerkrieg in den Nachbarländern überschattet. Ich erinnere mich an die Nervosität, als ich die Grenze überquerte, an die Militärkontrollen, an die Warnungen anderer Reisender.

Und dann erinnere ich mich an Don Carlos, einen Kaffeebauern in den Bergen von Copán, der mich einlud, in seiner Hütte zu übernachten, obwohl wir uns erst zehn Minuten kannten. An die Familie in La Ceiba, die mich zum Sonntagsessen einlud. An den Fischer auf Roatán, der mir beibrachte, Langusten zu fangen. An die unzähligen Momente der Menschlichkeit und Großzügigkeit, die mein Bild von Honduras prägten.

Die fünf Gesichter von Honduras

Honduras ist kein Land, das man in einer Kategorie stecken kann. Es ist geografisch und kulturell so vielfältig, dass es sich anfühlt wie fünf Länder in einem.

1. Das karibische Honduras: Islas de la Bahía


Roatán: Das Karibik-Paradies
Roatán: Das Karibik-Paradies

Beginnen wir dort, wo die meisten Reisenden tatsächlich ankommen: bei den Bay Islands – Roatán, Utila und Guanaja. Diese Karibikinseln vor der Nordküste sind Teil des zweitgrößten Barriereriffs der Welt, und unter Wasser entfaltet sich hier ein Paradies, das es mit Belize und Cozumel aufnehmen kann.

Utila ist mein Favorit der drei Hauptinseln – eine entspannte, rustikale Insel, die zur Welthauptstadt für günstiges Tauchen geworden ist. Ich habe hier 1987 meinen Advanced Open Water gemacht, für einen Bruchteil dessen, was es anderswo gekostet hätte. Die Insel hat sich seitdem verändert, ist touristischer geworden, aber sie hat ihren karibischen Charme bewahrt.

Morgens tauchen, mittags in einer Strandbar frischen Fisch essen, abends mit Einheimischen und anderen Reisenden bei Rum und Reggae-Musik zusammensitzen – so sieht ein perfekter Tag auf Utila aus.

Roatán ist größer und entwickelter, mit luxuriösen Resorts an der Westseite und verschlafenen Fischerdörfern wie Punta Gorda an der Ostseite. West Bay Beach gilt als einer der schönsten Strände Zentralamerikas – und zu Recht. Das Wasser ist so klar, dass man vom Strand aus Fische sehen kann, die zehn Meter entfernt schwimmen.

Insider-Tipp: Meidet die überlaufene West Bay und fahrt nach West End oder – noch besser – nach Punta Gorda, wo die Garifuna-Kultur lebendig ist. Jeden Samstagabend gibt es traditionelle Trommelmusik und Punta-Tanz. Das ist Honduras, wie es wirklich ist.


2. Das historische Honduras: Copán Ruinas


Die Mayas waren begabte Künstler
Die Mayas waren begabte Künstler

Die Mayastadt Copán ist einer der archäologischen Schätze Mittelamerikas – und meiner Meinung nach spektakulärer als das bekanntere Tikal in Guatemala, auch wenn das manche für Blasphemie halten mögen.

Was Copán besonders macht, sind die Skulpturen und Hieroglyphen. Die Hieroglyphentreppe allein – 63 Stufen, bedeckt mit über 2.200 Glyphen – ist die längste bekannte Maya-Inschrift überhaupt. Ich habe Tage damit verbracht, zwischen den Stelen zu wandern, die Gesichter der alten Könige zu studieren, die in Stein gemeißelt sind, als könnten sie jeden Moment zum Leben erwachen.

Das Dorf Copán Ruinas selbst ist ein Juwel – Kopfsteinpflasterstraßen, koloniale Architektur, gemütliche Cafés und eine entspannte Atmosphäre, die Antigua in Guatemala längst verloren hat. Hier kann man noch durch die Straßen schlendern, ohne ständig von Souvenirhändlern bedrängt zu werden.

Geheimtipp: Besucht die weniger bekannten Maya-Stätten in der Umgebung – Las Sepulturas, El Puente und vor allem Los Sapos. Letztere erreicht man nach einer wunderschönen Wanderung durch Kaffeeplantagen. Die Frosch-Skulpturen dort sind bizarr und faszinierend zugleich.


3. Das koloniale Honduras: Comayagua und Gracias

Während alle nach Antigua oder Granada pilgern, übersehen sie die kolonialen Städte Honduras' – ein Fehler, den ich nie verstanden habe.

Comayagua war von 1537 bis 1880 die Hauptstadt von Honduras. Die Kathedrale beherbergt eine der ältesten noch funktionierenden Uhren der Welt – gebaut im 12. Jahrhundert für die Alhambra in Granada, Spanien. Das Ticken dieser Uhr über die Jahrhunderte hinweg – es gibt einem eine Perspektive auf Zeit, die man nur an solchen Orten bekommt.

Gracias im Westen, eingebettet in die Berge nahe der Grenze zu El Salvador, ist noch authentischer. Die Stadt hat sich seit dem 16. Jahrhundert kaum verändert. Die Festung San Cristóbal thront über der Stadt, und von dort oben hat man einen Blick über die nebelverhangenen Berge des Celaque-Nationalparks – dem höchsten Punkt Honduras' mit 2.870 Metern.

Ich verbrachte einmal eine ganze Woche in Gracias, einfach um im kolonialen Ambiente zu leben, morgens auf dem Markt frisches Obst zu kaufen, nachmittags in den heißen Quellen von Aguas Termales zu baden und abends auf der Plaza Principal den Einheimischen beim Leben zuzuschauen. Das ist Reisen, wie es sein sollte – nicht hetzen von Highlight zu Highlight, sondern eintauchen in den Rhythmus eines Ortes.


4. Das wilde Honduras: La Mosquitia


Die Menschenleere Mosquitia eine der abgelegensten Regionen ganz Zentralamerikas
Die Menschenleere Mosquitia eine der abgelegensten Regionen ganz Zentralamerikas

La Mosquitia ist das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet nördlich des Amazonas und eine der abgelegensten Regionen ganz Zentralamerikas. Hier gibt es keine Straßen – man kommt nur per Flugzeug oder Boot hinein.

Ich war dreimal in La Mosquitia, und jedes Mal fühlte es sich an wie eine Reise in eine andere Zeit. Die Miskito- und Pech-Indigenen leben hier so, wie ihre Vorfahren es seit Jahrhunderten tun – vom Fischen, Jagen und von kleiner Landwirtschaft.

Mein unvergesslichstes Erlebnis war eine einwöchige Expedition per Cayuco (Einbaum) den Río Plátano hinauf. Kaimane sonnten sich an den Ufern, Affen kreischten in den Baumkronen, und nachts leuchteten die Glühwürmchen wie Sterne im Dschungel.

Wichtig: La Mosquitia ist nichts für Komfort-Reisende. Es gibt keine Hotels, keine Restaurants, keinen Handyempfang. Man schläft in Hängematten, isst, was die Dorfbewohner essen, und muss sich auf ein echtes Abenteuer einlassen. Aber genau das macht es so besonders.

5. Das moderne Honduras: San Pedro Sula und Tegucigalpa

Die beiden größten Städte Honduras' haben – seien wir ehrlich – nicht den besten Ruf. San Pedro Sula galt zeitweise als eine der gefährlichsten Städte der Welt. Tegucigalpa, die Hauptstadt, ist chaotisch, laut und auf den ersten Blick wenig einladend.

Aber auch diese Städte haben ihre Geschichten, ihre Schönheit, ihre Seele – man muss nur wissen, wo man hinschauen muss.

In Tegucigalpa liebe ich das alte Zentrum mit der Kathedrale San Miguel, den Mercado San Isidro, wo das echte Leben pulsiert, und vor allem das nahegelegene Bergdorf Valle de Ángeles mit seinen Kunsthandwerkern und dem entspannten Bergklima.

San Pedro Sula ist das wirtschaftliche Herz des Landes – hektisch, geschäftig, aber auch dynamisch. Das Museo de Antropología e Historia ist erstklassig, und die Restaurants im Viertel Colonia Trejo bieten die beste zeitgenössische honduranische Küche, die man finden kann.



Die honduranische Küche: Unterschätzt und köstlich


	Natürlich und lecker
Natürlich und lecker

Lassen wir über das Essen sprechen – denn hier glänzt Honduras wirklich, auch wenn es kulinarisch im Schatten von Mexiko und Peru steht.

Baleadas sind das Nationalgericht – Weizentortillas, gefüllt mit Bohnenpaste, Käse, Sauerrahm und nach Wunsch mit Ei, Avocado oder Fleisch. Klingt simpel? Ist es auch. Und genau deshalb funktioniert es. Die besten Baleadas meines Lebens habe ich an einem Straßenstand in La Ceiba gegessen, um vier Uhr morgens, nach einer langen Nacht mit Live-Musik. Drei Lempiras das Stück – ungefähr zehn Cent.

Sopa de Caracol – Muschelsuppe mit Kokosmilch, Yuca, Kochbananen und Gewürzen – ist ein karibisches Gedicht. Die Garifuna-Gemeinden an der Nordküste haben dieses Gericht perfektioniert. Es ist reichhaltig, würzig und wärmend, trotz der tropischen Hitze.

Tapado ist das andere große Gericht der Karibikküste – ein Eintopf mit Fisch, Langusten, Krebsen, Kokosmilch, Gemüse und Kochbananen. Es ist ein Festmahl, das man mit den Händen isst, laut schmatzend und lachend.

An der Pazifikküste (ja, Honduras hat auch Pazifikzugang, auch wenn es nur 153 Kilometer sind) gibt es die frischesten Meeresfrüchte. Ceviche, gebratener Schnapper, Garnelen in Knoblauchsauce – alles so frisch, dass die Fische noch am Morgen im Meer schwammen.


Die Menschen: Das Herz von Honduras

Aber all die Landschaften, die Ruinen, das Essen – nichts davon würde Honduras zu meinem geheimen Favoriten machen ohne die Menschen.

Die Honduraner haben einen trockenen, selbstironischen Humor. Sie nennen sich selbst "Catrachos" – ein Spitzname, der auf einen tapferen General aus dem 19. Jahrhundert zurückgeht. Sie sind stolz auf ihr Land, auch wenn sie gleichzeitig die Ersten sind, die über dessen Probleme scherzen.

Ich erinnere mich an eine Busfahrt von Tegucigalpa nach La Ceiba. Der Bus brach mitten im Nirgendwo zusammen – natürlich in strömendem Regen. Während ich als typischer Tourist frustriert war, holten die Honduraner Gitarren hervor (wer reist mit Gitarren im Bus?), jemand fing an zu singen, Rum wurde herumgereicht, und aus einer Katastrophe wurde eine improvisierte Party am Straßenrand.

Das ist der honduranische Geist – nehmen, was kommt, und das Beste daraus machen.


Die Sicherheitsfrage: Lasst uns ehrlich sein

Ich wäre kein verantwortungsvoller Reisender, wenn ich das Thema Sicherheit nicht ansprechen würde. Honduras hat in den letzten Jahrzehnten mit Bandengewalt, Drogenhandel und hohen Kriminalitätsraten gekämpft – das ist eine Tatsache.

Aber hier ist die Nuance: Die Gewalt konzentriert sich hauptsächlich auf bestimmte Viertel in den großen Städten und steht oft im Zusammenhang mit Drogen- und Bandenkonflikten. Als Tourist, der die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachtet, ist das Risiko deutlich geringer, als die Schlagzeilen suggerieren.

In über 40 Jahren und hunderten Aufenthalten in Honduras wurde ich nie Opfer eines Verbrechens. Natürlich hatte ich Glück, natürlich war ich vorsichtig, und natürlich heißt das nicht, dass Risiken nicht existieren.

Meine Sicherheitstipps für Honduras:

  • Bleibt in touristischen Gebieten: Copán Ruinas, Roatán, Utila, La Ceiba – diese Orte sind sicher, wenn man normale Vorsicht walten lässt.

  • Reist tagsüber: Busfahrten bei Tageslicht sind völlig in Ordnung. Nachts zu reisen erhöht die Risiken unnötig.

  • Nutzt offizielle Taxis: In Städten immer registrierte Taxis oder Uber nutzen, nie einfach eines von der Straße winken.

  • Zeigt nicht mit Wertsachen: Teure Kameras, Schmuck, Designerkleidung – lasst es im Hotel oder zuhause.

  • Vertraut eurem Bauchgefühl: Wenn sich eine Situation nicht richtig anfühlt, geht weg. Euer Instinkt ist oft richtig.

  • Redet mit Einheimischen: Fragt im Hotel, wo man hingehen kann und wo nicht. Lokales Wissen ist Gold wert.

Die allermeisten Honduraner sind nicht nur nicht gefährlich – sie sind außergewöhnlich hilfsbereit und gastfreundlich. Behandelt sie mit Respekt, zeigt Interesse an ihrer Kultur, und ihr werdet Freunde fürs Leben finden.


Praktische Reisetipps für Honduras

Anreise

Internationale Flüge kommen hauptsächlich in San Pedro Sula (SAP) und Tegucigalpa (TGU) an. Roatán (RTB) hat auch internationale Verbindungen, vor allem aus den USA und Kanada.

Landweg: Von Guatemala kommend sind die Grenzübergänge bei Copán Ruinas und Esquipulas am beliebtesten. Von El Salvador führen mehrere Grenzübergänge nach Honduras. Von Nicaragua kommend ist der Übergang bei Las Manos/El Espino am meistgenutzt.

Fortbewegung

Busse sind das Hauptverkehrsmittel. Es gibt Luxusbusse zwischen großen Städten (klimatisiert, bequem, nicht viel teurer als normale Busse) und die legendären "chicken buses" – ausrangierte US-Schulbusse, bunt bemalt, immer überfüllt, aber ein Erlebnis für sich.

Mietwagen: Möglich und außerhalb der Städte durchaus empfehlenswert. Die Hauptstraßen sind in gutem Zustand. Ein 4x4 ist nur nötig, wenn man in sehr abgelegene Gebiete will.

Inlandsflüge: Zwischen Tegucigalpa, San Pedro Sula, La Ceiba und Roatán gibt es regelmäßige Flüge. Für La Mosquitia sind Kleinflugzeuge oft die einzige Option.

Beste Reisezeit

Trockenzeit (November bis April): Die beste Zeit für die meisten Regionen. Sonniges Wetter, angenehme Temperaturen. Hochsaison bedeutet auch mehr Touristen auf Roatán und in Copán, aber verglichen mit anderen zentralamerikanischen Hotspots ist es immer noch ruhig.

Regenzeit (Mai bis Oktober): Nicht so schlimm, wie man denkt. Es regnet meist nachmittags für ein paar Stunden. Die Landschaft ist grüner, die Wasserfälle voller. Weniger Touristen bedeuten günstigere Preise. Die Karibikküste ist besonders von September bis November anfällig für Hurrikane – das sollte man bedenken.

Budget

Honduras ist erstaunlich günstig, auch im Vergleich zu Nicaragua und Guatemala.

  • Budget-Reisende: 25-35 USD pro Tag (einfache Hostels, Straßenessen, lokale Busse)

  • Mittelklasse: 50-80 USD pro Tag (saubere Hotels, Restaurants, gelegentliche Taxis)

  • Komfort: 100+ USD pro Tag (gute Hotels, geführte Touren, regelmäßige Taxis)

Auf den Bay Islands sind die Preise höher, aber Tauchen bleibt günstiger als anderswo in der Karibik.


Warum Honduras euer nächstes Reiseziel sein sollte

Nach all den Worten und Geschichten kommt es auf Folgendes an: Honduras bietet euch etwas, das in der heutigen, übertourisierten Welt immer seltener wird – Authentizität.

Hier werdet ihr nicht in einem Strom von Touristen mitgeschwemmt. Hier folgt ihr keiner ausgetretenen Gringo-Trail. Hier müsst ihr euch manchmal durchschlagen, improvisieren, vielleicht auch mal frustriert sein, wenn der Bus drei Stunden Verspätung hat.

Aber dafür werdet ihr belohnt mit:

  • Leerem Karibikstränden, die ihr fast für euch allein habt

  • Mayaruinen, wo ihr die Hieroglyphen in Ruhe studieren könnt, ohne euch durchdrängeln zu müssen

  • Gesprächen mit Einheimischen, die wirklich neugierig sind, wer ihr seid und warum ihr ausgerechnet nach Honduras gekommen seid

  • Preisen, die es euch erlauben, länger zu bleiben, mehr zu erleben

  • Dem Gefühl, wirklich etwas entdeckt zu haben

Ich habe Jahrzehnte damit verbracht, Zentralamerika zu erkunden. Ich liebe Guatemala für seine Maya-Kultur, Costa Rica für seine Naturschutzgebiete, Nicaragua für seine Vulkane, Panama für seine kosmopolitische Energie.

Aber Honduras? Honduras hat mein Herz. Es ist rau und echt, herausfordernd und belohnend, übersehen und dadurch umso spezieller.

Die Frage ist nicht, ob Honduras eine Reise wert ist. Die Frage ist: Seid ihr bereit für ein echtes Abenteuer? Seid ihr bereit, über die Schlagzeilen hinauszuschauen und euer eigenes Urteil zu bilden? Seid ihr bereit für ein Land, das euch nicht mit Luxus-Resorts und perfekter Infrastruktur umwirbt, sondern mit roher Schönheit und ehrlicher Gastfreundschaft?

Wenn die Antwort ja ist, dann packt euren Rucksack.

Honduras wartet – und es ist das bestgehütete Geheimnis Zentralamerikas.

Hasta luego, compañeros. Die Straße ruft, und die nächste Geschichte wartet schon darauf, erzählt zu werden.

Honduras auf einen Blick:

  • Hauptstadt: Tegucigalpa

  • Währung: Honduranischer Lempira (HNL); ca. 25 Lempiras = 1 USD

  • Sprache: Spanisch; Englisch verbreitet auf den Bay Islands

  • Visum: EU-Bürger: 90 Tage visumfrei; gehört zum CA-4 Abkommen (freie Bewegung mit Guatemala, El Salvador, Nicaragua)

  • Beste Reisezeit: November bis April

  • Highlights: Copán Ruinas, Roatán/Utila, La Mosquitia, Pico Bonito, Lago de Yojoa

  • Nicht verpassen: Baleadas probieren, mit Garifunas Punta tanzen, Walhaie bei Utila (März-April, August-September)


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