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Tauchen & Schnorcheln in Zentralamerika: Vom Barrier Reef bis zu Walhaien

Aktualisiert: 2. Dez. 2025

Die besten Unterwasser-Spots zwischen zwei Ozeanen – wo sich Karibik und Pazifik in spektakulärer Vielfalt zeigen


Das Wasser ist so klar, dass die Sicht auf 30 Meter reicht. Unter uns gleitet das Riff vorbei – Hirnkorallen groß wie Autos, Gorgonien, die sich in der Strömung wiegen, Schwämme in Violett, Orange und Gelb. Ein Schwarm Grunzer zieht vorüber, dicht wie eine Wolke. Dann, aus dem Blau, taucht sie auf: eine Meeresschildkröte, gemächlich paddelnd, völlig unbeeindruckt von den Tauchern, die ehrfürchtig zur Seite weichen. Sie gleitet an uns vorbei, verschwindet wieder im Blau. Wir sind am *Hol Chan Marine Reserve* vor Belize, einem der zugänglichsten und schönsten Schnorchelspots Zentralamerikas – und doch nur ein winziger Ausschnitt dessen, was die Unterwasserwelt der Region zu bieten hat. Zentralamerika liegt zwischen zwei Ozeanen: Im Osten die Karibik mit dem *Mesoamerikanischen Barriereriff* – dem zweitgrößten Riffsystem der Welt nach dem Great Barrier Reef. Im Westen der Pazifik mit seinen Großfisch-Begegnungen, Walhaien, Mantas und Hammerhaien. Dazwischen: eine unglaubliche Vielfalt an Tauch- und Schnorchelspots, von Weltklasse-Destinationen bis zu verborgenen Juwelen, die kaum jemand kennt. Dieser Artikel führt durch die besten Unterwasser-Erlebnisse Zentralamerikas – von den Basics (wo, wann, wie teuer) bis zu den Details, die den Unterschied machen zwischen einem netten Tauchgang und einem unvergesslichen Erlebnis.


Roatán gehört zu den Bay Islands vor der Küste von Honduras.
Roatán gehört zu den Bay Islands vor der Küste von Honduras.


Das Mesoamerikanische Barriereriff: Zentralamerikas Unterwasser-Autobahn


Das *Mesoamerikanische Barriereriff* (auch bekannt als Great Maya Reef) erstreckt sich über 1.000 Kilometer – von der Nordspitze Yucatáns (Mexiko) über Belize, Guatemala bis zur honduranischen Karibikküste. Es ist das längste Barriereriff der westlichen Hemisphäre und eines der artenreichsten marinen Ökosysteme der Erde.


Was macht es besonders:


- Über 500 Fischarten

- 65 Steinkorallenarten

- Seegraswiesen und Mangroven als Kinderstuben

- Großfisch-Begegnungen: Walhaie, Adlerrochen, Ammenhaie, gelegentlich Hammerhaie

- Hohe Sichtweiten (oft 20–30 Meter)

- Ganzjährig betauchbar


Herausforderungen:


- Klimawandel und Korallenbleiche (besonders 2016/2017)

- Überfischung in manchen Gebieten

- Verschmutzung durch Landwirtschaft (besonders Guatemala-Küste)


Dennoch: Das Riff ist weitgehend intakt, und viele Schutzgebiete arbeiten aktiv an Erhaltung und Regeneration.


Belize: Das Juwel des Barrier Reefs


Belize hat den größten und besterhaltenen Teil des Mesoamerikanischen Riffs. Über 40 % der belizischen Küstengewässer stehen unter Schutz. Für Taucher und Schnorchler ist Belize ein Paradies.



1. Hol Chan Marine Reserve & Shark Ray Alley – Schnorchel-Klassiker


*Lage:* Vor Ambergris Caye und Caye Caulker

*Tiefe:* 1–10 Meter (ideal für Schnorchler)

*Besonderheit:* Eines der ältesten Meeresschutzgebiete der Karibik (seit 1987)


Was man sieht:


- *Hol Chan Cut:* Ein natürlicher Kanal durch das Riff, Strömung bringt Nährstoffe → Fischreichtum. Schwärme von Grunzern, Schnappern, Papageienfischen. Schildkröten (häufig), Ammenhaie (liegen am Grund), Adlerrochen.

- *Shark Ray Alley:* Flache Sandbank (1–2 Meter), wo Fischer früher Fische gereinigt haben. Ammenhaie und Stachelrochen wurden angelockt, sind geblieben. Heute touristisch, aber spektakulär: Dutzende Ammenhaie (harmlos), riesige Stachelrochen, die um einen herumschwimmen.



Ambergris Caye Belize
Ambergris Caye Belize

*Schnorcheln vs. Tauchen:* Hol Chan ist primär für Schnorchler (flach, gut sichtbar). Taucher gehen meist zu tieferen Spots.


*Anreise:* Touren ab Caye Caulker (30–40 USD, halbtags) oder Ambergris Caye (40–60 USD). Mehrmals täglich.


*Beste Reisezeit:* Ganzjährig, Februar–Juni ruhigeres Meer, bessere Sicht.


*Tipp:* Frühmorgendliche Touren (7–8 Uhr Start) – weniger Boote, Tiere aktiver. Nachmittagstouren oft überfüllt.



2. Blue Hole – Die Ikone



Lage:* 70 km vor der Küste, Lighthouse Reef Atoll

*Tiefe:* 125 Meter (Tauchgänge meist bis 40 Meter)

*Besonderheit:* Kreisrundes Unterwasser-Loch, durch Jacques Cousteau weltberühmt


Das *Great Blue Hole* ist ein geologisches Wunder: Ein eingestürzter Kalkstein-Höhlenkomplex, geflutet nach der letzten Eiszeit. Von oben (Flugzeug) ein perfekter blauer Kreis, von unten eine surreale Kathedrale.


Was man sieht:


- *Stalaktiten:* In 30–40 Metern Tiefe, riesige Tropfsteinformationen – Beweis, dass dies einst eine Höhle war.

- *Karibische Riffhaie:* Kreisen oft in der Tiefe.

- *Steilwände:* Der Übergang vom hellen Blau (flach) zum tiefen Dunkelblau ist dramatisch.


*Realität-Check:* Das Blue Hole ist ikonisch, aber nicht das beste Taucherlebnis Belizes. Wenig Fischreichtum (zu tief, zu dunkel), eher geologisch interessant. Die *umliegenden Riffe* (Half Moon Caye Wall, Long Caye Wall) sind spektakulärer für Tiere und Korallen.


*Voraussetzungen:* Advanced Open Water (mindestens), Erfahrung in Tieftauchen empfohlen. Der Tauchgang geht bis 40 Meter, erfordert gute Tarierung.


*Anreise:* Ganztagestour ab Caye Caulker oder Ambergris Caye (250–350 USD), inkl. 3 Tauchgänge (Blue Hole + zwei Riffe). Lange Bootsfahrt (2–3 Stunden eine Strecke).


*Beste Reisezeit:* November–Mai (ruhigeres Meer für lange Bootsfahrt).


*Tipp:* Nur wenn man das Abzeichen “Ich war im Blue Hole” will. Für besseres Tauchen: Turneffe Atoll, Lighthouse Reef außerhalb des Holes.



3. Turneffe Atoll – Belize’ bestes Tauchen



*Lage:* 45 km vor der Küste

*Tiefe:* 5–40+ Meter

*Besonderheit:* Größtes Korallenatoll der Karibik, intakte Riffe, Großfisch


Turneffe ist das, was erfahrene Taucher suchen: Steilwände, Strömungstauchgänge, Großfisch-Begegnungen, weniger Touristen als Ambergris/Caye Caulker.


*Top-Tauchplätze:*


- *The Elbow:* Steilwand, Strömungstauchgang, Adlerrochen, Hammerhaie (seltener, aber möglich), Ammenhaie, große Barrakudas.

- *Myrtle’s Turtle:* Schildkröten (fast garantiert), Ammenhaie, intakte Korallengärten.

- *Rendezvous Point:* Steilwand, Gorgonien, Schwämme, Riffhaie.


*Anreise:* Tagestouren ab Belize City oder Ambergris Caye (200–300 USD, 3 Tauchgänge). Alternativ: Liveaboard (3–7 Tage, 1.200–3.000 USD).


*Beste Reisezeit:* November–Juni.


*Tipp:* Für ernsthafte Taucher ist Turneffe besser als Blue Hole. Kombination beider möglich (viele Touren machen beide).


4. Glover’s Reef – Abgelegen und unberührt


*Lage:* 45 km vor der Küste, südlich von Turneffe

*Tiefe:* 3–40+ Meter

*Besonderheit:* UNESCO-Welterbe, am wenigsten betaucht, intakteste Korallen


Glover’s Reef ist das am wenigsten besuchte der drei Atolle Belizes – und genau deshalb so besonders.


Was man sieht:


- *Southwest Caye Wall:* Steilwand, ab 10 Meter, fällt ab auf 600+ Meter. Gorgonien, Schwämme, Adlerrochen, Ammenhaie.

- *Long Caye Wall:* Ähnlich spektakulär, oft Schildkröten.

- *Shark Point:* Name ist Programm – Riffhaie, gelegentlich Hammerhaie.


*Anreise:* Tagestouren schwierig (sehr weit). Besser: Übernachtung auf *Glover’s Atoll Resort* (einfache Cabanas auf Insel, Tauchpakete) oder Liveaboard.


*Beste Reisezeit:* November–Mai.


*Tipp:* Für Taucher, die Ruhe und unberührte Riffe suchen. Nicht für Schnorchler (zu abgelegen, wenig Infrastruktur).





Honduras: Bay Islands – Günstig tauchen, Walhaie treffen



Die *Bay Islands* (Roatán, Utila, Guanaja) liegen vor der honduranischen Karibikküste und sind Teil des Mesoamerikanischen Riffs. Honduras ist deutlich günstiger als Belize – und hat dennoch Weltklasse-Tauchen.


*5. Roatán – Karibik-Tauchen für alle*


*Lage:* 50 km vor La Ceiba

*Tiefe:* 5–40+ Meter

*Besonderheit:* Steilwände, intakte Korallen, Schildkröten, gute Infrastruktur


Roatán ist die größte und touristischste der Bay Islands. Tauchen hier ist exzellent, Infrastruktur professionell, Preise moderat.



Tauchen mit Walhaien in Honduras
Tauchen mit Walhaien in Honduras

Top-Tauchplätze:


- *Mary’s Place:* Canyon-System im Riff, Spalten und Höhlen, Lichtspiele, Gorgonien, Schwämme, Schwärme von Grunzern. Einer der spektakulärsten Tauchgänge der Karibik.

- *El Águila Wreck:* Versenktes Schiff (45 Meter), bewachsen mit Korallen, bewohnt von Barrakudas, Muränen, gelegentlich Adlerrochen.

- *West End Wall:* Steilwand ab 15 Meter, Schildkröten, Riffhaie, Ammenhaie, für Anfänger und Fortgeschrittene.

- *CoCo View Wall:* Vor der CoCo View Dive Resort, Hausriff-Tauchgänge, Schildkröten (fast garantiert), intakte Korallen.


*Kosten:* Open Water Kurs: 280–350 USD (günstiger als Belize, ähnliche Qualität). Einzeltauchgang: 35–45 USD. 10er-Paket: 300–400 USD.


*Anreise:* Flug von San Pedro Sula, La Ceiba oder Tegucigalpa (ca. 30 Min). Fähre von La Ceiba (1 Std, oft rau).


*Beste Reisezeit:* November–August (September–Oktober Hurrikan-Risiko, aber selten direkte Treffer).


*Tipp:* West End (Dorf) ist entspannter, günstiger, Backpacker-freundlich. West Bay (Strand) teurer, Resort-artig. Tauchbasen in beiden.




6. Utila – Walhai-Garantie und Backpacker-Paradies


*Lage:* 30 km vor La Ceiba

*Tiefe:* 5–40+ Meter

*Besonderheit:* Günstigste PADI-Kurse weltweit, Walhaie Februar–Mai


Utila ist klein, flach, unspektakulär an Land – aber unter Wasser Weltklasse. Und: Es ist einer der zuverlässigsten Orte weltweit, um *Walhaie* zu sehen.


*Walhaie:*


- *Saison:* Februar–Mai (Hauptsaison März–April).

- *Chancen:* 80–90 % während der Saison (abhängig von Planktonblüten).

- *Erlebnis:* Schnorcheln oder Tauchen. Walhaie kommen nah ans Riff, oft nur 5–15 Meter Tiefe. Man schnorchelt/taucht neben ihnen, sie sind neugierig, kommen manchmal direkt auf einen zu. Unvergesslich.

- *Regeln:* Nicht anfassen, 3 Meter Abstand halten (schwierig, wenn der Walhai auf einen zuschwimmt), keine Blitzfotos.


Utila – Walhai-Garantie
Utila – Walhai-Garantie

*Andere Tauchplätze:*


- *Black Hills:* Steilwand, Gorgonien, Ammenhaie, Adlerrochen.

- *The Maze:* Canyons und Tunnel, Spielplatz für erfahrene Taucher.

- *Airports:* Flaches Riff, ideal für Anfänger, Schildkröten.


*Kosten:* Open Water: 250–300 USD (günstigste der Welt). Advanced: 200–250 USD. Fun Dives: 25–35 USD. Walhai-Trip (wenn gesichtet): 15–25 USD extra.


*Anreise:* Fähre von La Ceiba (1 Std).


*Beste Reisezeit:* Walhaie Februar–Mai, Tauchen ganzjährig.


*Tipp:* Utila ist Backpacker-Zentrum, Party-Atmosphäre, günstig. Wer Ruhe sucht: Roatán. Wer Walhaie will: Utila zur richtigen Zeit.



Nicaragua: Karibik-Inseln und pazifische Überraschungen


Nicaragua ist weniger bekannt für Tauchen, hat aber zwei Geheimtipps.


7. Corn Islands – Karibik ohne Massen*


*Lage:* 70 km vor der Küste

*Tiefe:* 5–30 Meter

*Besonderheit:* Unberührte Riffe, wenig Taucher, entspannt


Die *Corn Islands* (Big Corn, Little Corn) sind Nicaraguas karibisches Geheimnis. Tauchen hier ist gut, aber nicht Weltklasse. Der Reiz: Man hat Tauchplätze fast für sich allein.


*Was man sieht:* Gesunde Korallen, Schildkröten, Ammenhaie, Adlerrochen, bunte Riffbewohner. Keine Großfische wie Walhaie oder Hammerhaie.


*Tauchbasen:* Kleine, persönliche Basen auf Little Corn (z. B. *Dive Little Corn*).


*Kosten:* Fun Dive: 35–45 USD. Open Water: 350–400 USD.


*Anreise:* Flug von Managua (1 Std) oder Fähre von Bluefields (5 Std, rau).


*Beste Reisezeit:* Februar–April (Trockenzeit, beste Sicht).


*Tipp:* Kombination mit Entspannung – Little Corn ist perfekt zum Abschalten nach einer Rundreise.


8. Pazifikküste Nicaragua – Tauchüberraschung*


*Lage:* San Juan del Sur, Playa Maderas

*Tiefe:* 10–30 Meter

*Besonderheit:* Pazifik-Tauchen, kälteres Wasser, andere Arten


Pazifik-Tauchen in Nicaragua ist weniger bekannt, aber interessant: kälteres Wasser (22–26 Grad, Wetsuit notwendig), weniger Sicht (10–20 Meter), aber Großfisch-Begegnungen.


*Was man sieht:* Mantas, Adlerrochen, Bullenhaie, Schildkröten, gelegentlich Hammerhaie, Fischschwärme.


*Tauchbasen:* Wenige, meist in San Juan del Sur (z. B. *Neptune Divers*).


*Kosten:* Fun Dive: 40–50 USD.


*Beste Reisezeit:* Dezember–April (Trockenzeit, bessere Sicht).


*Tipp:* Nur für erfahrene Taucher, die Pazifik-Bedingungen gewohnt sind (Strömung, kühleres Wasser, weniger Sicht).



Costa Rica: Karibik und Pazifik – unterschiedliche Welten


Costa Rica bietet beide Küsten – doch sie könnten unterschiedlicher nicht sein.


9. Karibikküste (Cahuita, Puerto Viejo) – Schnorcheln statt Tauchen


*Lage:* Südliche Karibikküste

*Tiefe:* 1–10 Meter

*Besonderheit:* Schnorchel-Spots, weniger entwickeltes Tauchen


Die costa-ricanische Karibikküste hat *weniger Riff* als Belize oder Honduras (Riff endet in Nicaragua, nur vereinzelte Patches in Costa Rica). Tauchen ist begrenzt, Schnorcheln gut.


*Beste Spots:*


- *Cahuita Nationalpark:* Schnorcheln direkt vom Strand (Punta Cahuita), bunte Fische, kleine Korallen, Schildkröten (selten).

- *Manzanillo Wildlife Refuge:* Schnorcheln, Kajak, Mangroven.


*Tipp:* Karibikküste Costa Rica ist mehr für Strand, Kultur (afro-karibisch), Entspannung – nicht primär für Tauchen.


10. Pazifikküste – Großfisch-Abenteuer


Isla del Coco – Weltklasse, aber extrem


*Lage:* 550 km vor der Küste

*Tiefe:* 10–40+ Meter

*Besonderheit:* UNESCO-Welterbe, Hammerhai-Schwärme, nur per Liveaboard


*Isla del Coco* ist einer der besten Tauchspots der Welt – aber nur für erfahrene Taucher mit Zeit und Budget.


*Was man sieht:*


- *Hammerhai-Schwärme:* Hunderte, manchmal Tausende Hammerhaie, besonders an Plätzen wie *Alcyone* und *Bajo Alcyone*.

- *Walhaie, Mantas, Weißspitzen-Riffhaie, Seidenhaie, Galapagos-Haie.*

- *Delfine, Thunfische, Makrelen* – Großfisch pur.


*Voraussetzungen:* Advanced Open Water (Minimum), 50+ geloggte Tauchgänge empfohlen, Erfahrung in Strömung.


*Kosten:* Liveaboard 10 Tage: 4.500–6.500 USD (inkl. Tauchgänge, Verpflegung). Nur wenige Boote fahren (z. B. *Undersea Hunter, **Okeanos Aggressor*).


*Anreise:* 36 Stunden Bootsfahrt von Puntarenas (oft rau).


*Beste Reisezeit:* Juni–November (Regenzeit, aber beste Hammerhai-Sichtungen).


*Tipp:* Nur für ernsthafte Taucher. Bucket-List-Erlebnis.


Katalysator: Catalina Islands & Bat Islands – Zugänglicher Pazifik



*Lage:* Nahe Playas del Coco, Tamarindo (Guanacaste)

*Tiefe:* 10–30 Meter

*Besonderheit:* Mantas, Bullenhaie, gelegentlich Walhaie


*Catalina Islands:* Felsformationen, Bögen, Höhlen. Mantas (häufig), Weißspitzen-Riffhaie, Muränen, Stachelrochen.


*Bat Islands (Islas Murciélagos):* Bekannt für *Bullenhaie* (Juni–Oktober). Tauchgänge in 18–25 Metern, Bullenhaie patrouillieren das Riff. Auch Mantas, Adlerrochen.


*Kosten:* 2-Tank-Tauchgang: 100–140 USD.


*Anreise:* Boote ab Playas del Coco oder Tamarindo.


*Beste Reisezeit:* Dezember–Mai (Trockenzeit, Mantas), Juni–Oktober (Bullenhaie).


*Tipp:* Kälteres Wasser (22–26 Grad), 5mm Wetsuit empfohlen. Weniger Sicht als Karibik (10–20 Meter).



Panama: Pazifik-Perlen


11. Parque Nacional Coiba – Pazifik-Galápagos


*Lage:* Pazifikküste, Insel Coiba

*Tiefe:* 10–40 Meter

*Besonderheit:* UNESCO-Welterbe, Großfisch, isoliert


*Coiba* ist Panamas bestes Tauchgebiet – abgelegen, unberührt, spektakulär.


Was man sieht:


 *Walhaie:* Dezember–April (beste Chancen).

- *Buckelwale:* Juli–Oktober (man hört sie unter Wasser singen).

- *Hammerhaie, Weißspitzen-Riffhaie, Mantas, Schildkröten, Delfine.*

- *Riesige Fischschwärme.*



-


*Top-Tauchplätze:*


- *Bajo de los Diablitos:* Felsformation, Hammerhaie, Mantas, Strömung.

- *Isla Canales de Afuera:* Walhaie, Mantas.


*Kosten:* 2-Tank-Tauchgang: 120–180 USD. Liveaboard (3–7 Tage): 1.500–3.500 USD.


*Anreise:* Boot von Santa Catalina (1,5 Std).


*Beste Reisezeit:* Dezember–April (Trockenzeit, Walhaie), Juli–Oktober (Buckelwale).


*Tipp:* Strömung kann stark sein, Advanced Open Water empfohlen.



*Lage:* Pazifikküste, Insel Coiba

*Tiefe:* 10–40 Meter

*Besonderheit:* UNESCO-Welterbe, Großfisch, isoliert


Coiba ist Panamas bestes Tauchgebiet – abgelegen, unberührt, spektakulär.


*Was man sieht:*


- *Walhaie:* Dezember–April (beste Chancen).

- *Buckelwale:* Juli–Oktober (man hört sie unter Wasser singen).

- *Hammerhaie, Weißspitzen-Riffhaie, Mantas, Schildkröten, Delfine.*

- *Riesige Fischschwärme.*


*Top-Tauchplätze:*


- *Bajo de los Diablitos:* Felsformation, Hammerhaie, Mantas, Strömung.

- *Isla Canales de Afuera:* Walhaie, Mantas.


*Kosten:* 2-Tank-Tauchgang: 120–180 USD. Liveaboard (3–7 Tage): 1.500–3.500 USD.


*Anreise:* Boot von Santa Catalina (1,5 Std).


*Beste Reisezeit:* Dezember–April (Trockenzeit, Walhaie), Juli–Oktober (Buckelwale).


*Tipp:* Strömung kann stark sein, Advanced Open Water empfohlen.


*Lage:* Karibikküste, nahe Costa Rica

*Tiefe:* 5–30 Meter

*Besonderheit:* Entspanntes Tauchen, Anfänger-freundlich


*Bocas del Toro* ist weniger spektakulär als Bay Islands oder Belize, aber charmant, entspannt, günstig.


*Was man sieht:* Gesunde Korallen, Schildkröten, Ammenhaie, bunte Riffbewohner, Seepferdchen.


*Tauchbasen:* Mehrere in Bocas Town (z. B. *La Buga Dive Center*).


*Kosten:* Fun Dive: 35–50 USD. Open Water: 300–400 USD.


*Beste Reisezeit:* Februar–April, September (zwischen Regenzeiten).


*Tipp:* Kombination mit Inselhopping, Schnorcheln, Entspannung.



Schnorcheln für Nicht-Taucher: Die besten Spots


Nicht jeder will tauchen – doch Zentralamerika bietet exzellentes Schnorcheln:


*Top-Schnorchelspots:*


1. *Hol Chan & Shark Ray Alley (Belize)* – Schildkröten, Ammenhaie, flach, einfach.

1. *Caye Caulker (Belize)* – Direkt vom Strand, The Split.

1. *Roatán West Bay (Honduras)* – Hausriff, Schildkröten, Korallen.

1. *Corn Islands (Nicaragua)* – Little Corn, entspannt, wenig Touristen.

1. *Cahuita (Costa Rica)* – Direkt vom Strand, Nationalpark.

1. *Bocas del Toro (Panama)* – Red Frog Beach, Hospital Point.


*Tipp:* Eigene Schnorchelausrüstung mitbringen (besser als Leihausrüstung). Riffsicherer Sonnenschutz (kein Oxybenzon, schadet Korallen).



Zertifizierungen: Wo den Open Water machen?


*Günstigste:*


1. *Utila (Honduras):* 250–300 USD

1. *Roatán (Honduras):* 280–350 USD

1. *Bocas del Toro (Panama):* 300–400 USD


*Beste Qualität/Preis:*


- *Utila, Roatán:* Hohe Qualität, günstig, professionelle Tauchschulen.


*Tipp:* Open Water in 3–4 Tagen, dann Advanced + Spezialkurse (Nitrox, Deep, Wreck) auf derselben Reise.



Sicherheit, Umwelt, Verantwortung



Riffsicheres Verhalten


Nichts anfassen:* Korallen sind lebende Organismen, brechen leicht.

- *Gute Tarierung:* Nicht auf Korallen knien oder stehen.

- *Riffsicherer Sonnenschutz:* Mineralische Filter (Zinkoxid, Titanoxid), kein Oxybenzon.

- *Kein Füttern:* Stört natürliches Verhalten.


*Marine Parks unterstützen:*


- Eintrittsgebühren zahlen (fließen in Schutz).

- Zertifizierte Tauchbasen wählen (z. B. Mitglieder Roatán Marine Park, Belize Barrier Reef).



Mit MangoTangoDMC tauchen



MangoTangoDMC plant Tauchreisen mit Expertise:


- *Bay Islands (Roatán + Utila):* 7 Tage, Open Water + Walhaie.

- *Belize Barrier Reef:* 10 Tage, Hol Chan + Turneffe + Blue Hole.

- *Pazifik-Abenteuer:* Coiba + Catalina Islands.


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